Kerze in der Hand
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So laden wir am 18. Februar alle Kinder und Jugendlichen von der 4. Klasse bis zur 2. Oberstufe zu einem Versöhnungsweg ein. So hoffen wir, dass diese Kinder lernen, sich selbst zu reflektieren und Verantwortung für das eigene Handeln in dieser Welt zu übernehmen, immer wieder den Mut haben, um Vergebung zu bitten und die Gnade zu erfahren, dass Gottes Liebe unendlich gross ist und deshalb ein Neuanfang immer möglich ist. Auf diesem Weg wollen wir Licht für diese Welt werden.

Daria Serra

 

«Ihr seid das Licht der Welt»

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Gewissenserforschung, der Umkehr, der Busse und der innerlichen Erneuerung. Nach meiner Wahrnehmung sind solche Themen in unserer Gesellschaft fast zu einem Tabu geworden. Vor Kurzem habe ich in einem Artikel sogar gelesen, wie ein ausgetretener Priester sagte, er würde sich wünschen, dass die Kirche nicht mehr von der Sünde sprechen würde. Das hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Ich habe mich gefragt, ob es am Wort «Sünde» liegt, welches negative Assoziationen hervorruft oder ob es tatsächlich die christliche Bedeutung dahinter ist, die geleugnet wird. Dieses Thema ist für alle, die in der Sakramentenvorbereitung tätig sind und somit Kinder und Jugendliche auf die Beichte vorbereiten müssen, ein zentrales Thema. In einer Welt, in der Krieg und Armut, aber auch Mobbing und diverse Suchtverhalten bei Jugendlichen so stark verbreitet sind, sind wir vom Katecheseteam der Meinung, dass es sehr wohl wichtig ist, sich diesem Thema zu stellen.